Neuzeit Nomaden

Wie packe ich meinen Rucksack richtig, welchen Rucksack brauche ich und was kommt alles rein? 

Wir – die Neuzeit-Nomaden – haben für euch eine Gangster-mäßige Liste zusammengestellt, mit der ihr euch auf jedes Abenteuer vorbereiten könnt. Egal ob Backpacking in Australien oder Wandern in den Bergen. Hier unsere ultimativen Tipps und Tricks.

1. Der richtige Rucksack

Wanderurlaub, Backpacking oder Kletterei? Ein paar Tage, Wochen oder doch Monate? Der richtige Rucksack ist abhängig von deiner Tour und von der Reisedauer. Dafür gibt es Wander-, Kletter- und Trekkingrucksäcke in verschiedenen Größen, die ihr für das entsprechende Vorhaben nutzen solltet. Der Trekkingrucksack – auch Backpacker genannt – ist der Allrounder und somit Perfekt für alle die gerne universell unterwegs sind. 

Rucksack Volumen je Tourenlänge

2. Weniger ist mehr

Achja, die endlose diskussion zwischen Komfort und  unnötigem Luxus. Grundsätzlich gilt: weniger ist mehr! Packt nur ein, was wirklich wichtig ist und garantiert gebraucht wird. Verzichtet dabei nicht auf euren persönlichen Komfort, übertreibt es aber nicht mit unnötigem Schnickschnack. Fragt euch bei jedem Gegenstand, ob ihr ihn auch tatsächlich benötigt, wenn nicht könnt ihr darauf verzichten! Kauft euch einen kleineren Rucksack um Überladung zu vermeiden. Gut kombinierbare, leichte und robuste Klamotten sind zu bevorzugen. Nützlich sind auch multifunktionale Werkzeuge/Hygieneartikel, wie z.B. ein Schweizer Taschenmesser.  Setzt auf E-Reader statt Bücher und auf das gute, alte Mikrofaser Handtuch um weiteres Gewicht zu sparen.

3. Richtig packen

Falsch gepackt kann ein Rucksack zur Qual werden. Richtig gepackt und eingestellt unterstützt ein guter Rucksack den Rücken, verlagert das Gewicht auf die Hüften und reduziert somit den Kraftaufwand beim tragen. 

  • Voluminöse Ausrüstung unten in das Bodenfach Packen. Daunenjacke, Schlafsack oder Isomatte sollten nach unten. Zu schwere Sachen ziehen den Rucksack nach unten und erhöhen die Belastung auf den Schulterriemen… unangenehme Scheiße! 
  • Schwere Ausrüstung wie Zelt, Proviant, und Kocher sollten darüber, so nah wie möglich am Rücken gestapelt werden. Dies unterstützt das Tragesystem des Rucksacks und sorgt für den optimalen Schwerpunkt. Grundsätzlich gilt: Der Rucksack lässt sich leichter tragen je näher die schweren Lasten am Rücken gepackt ist. 
  • Um die schwere Ausrüstung am Rücken zu stabilisieren, werden mittelschwere Sachen, wie die restlichen Klamotten,  um diese herum gepackt. Das hält alles an der richtigen Position. 
  • Leichte und häufig gebrauchte Gegenstände wie Kamera, Sonnencreme, Karte, Handschuhe, Mütze oder Snacks können nach oben oder in das Deckelfach gepackt werden. 
  • Vermeidet es Sachen außen am Rucksack anzubringen. Ausnahmen sind sperrige, Gegenstände wie Zeltstangen, Wanderstöcke oder Eisgeräte. Achten bei den Seitentaschen auf gleichmäßige Gewichtsverteilung.
Neuzeit Nomaden: Wie packe ich meinen Rucksack

4. Ordnung ist das halbe Leben

Organisiert das Innenleben eures Rucksacks mit verschiedenen Packsäcken. Das können auch Jute Beutel, Zip-Lock bags oder Plastiktüten sein. Für die mit Cash-Flow unter euch gibt es wasserdichte Dry-Bags oder Kompressionsbeutel. Trick 17: Klamotten rollen, statt falten. Legt mehrere ähnliche Kleidungsstücke z.B. T-Shirts übereinander und rollt sie zu Würsten zusammen. Diese Würste könnt ihr dann in die freien stellen im Rucksack stopfen oder mehrere Würste mit Gummibändern fixieren. Das spart eine Menge Platz – Probiert’s aus, yo!